Das Projekt
Wir bauen ein Floss nach präkolumbianischer Art und segeln über den Bottnischen Meerbusen.
-
Das Floss
Die antiken Völker im Pazifikraum bauten eine einzgigartige Art von Floss.
Nur eine kleine Anzahl, beeindruckender Expeditionen mit diesen urtümlichen Flössern wurde unterdessen in der Moderne unternommen, wobei Heyerdahl’s „Kon-Tiki“ die wohl bekannteste ist. Sogenannte Guaras (Steckbretter) ermöglichten das Undenkbare: Ein Floss kann man segeln. - Und zwar weit.
-
Die Route
Im Sommer setzen wir an der Küste Schwedens die Segel. Für 5-7 Tage kreuzen wir im Bottenwiek und testen die seglerischen Fähigkeiten des Flosses, bis wir schlussendlich an der finnischen Küste anlanden.
-
Das Training
Die Unternehmung ist physisch und psychisch sehr fordernd. Entsprechend trainieren wir: Im Wasser, an Land und im Kopf. In verschiedenen Ausbildungsblöcken bringen wir uns den Umgang mit den Gerätschaften und der aussergewöhnlichen Segeltechnik bei. Outdoor- Kraft - und Ausdauertrainig gehören genauso dazu, wie Erste Hilfe, Seerecht und nautische Routenplanung. Es wird unglaublich spannend!
-
Die Bauarbeiten
Das gesamte Baumaterial und die Gerätschaften befinden sich bei unserem Eintreffen bereits in der Bucht, in welcher die Bauarbeiten durchgeführt werden. In den darauffolgenden sieben Tagen werden in einem Kraftakt alle Baumstämme miteinander verbunden, der Mast wird gestellt, das Deck beplankt und ein kleiner Aufbau, mit genügend Platz für ein bis zwei Personen, wird errichtet.
-
Die Bedingungen
Das Binnenmeer ist ruhig, im Juni und Juli sind die Wetterbedingungen moderat mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten von 3-4 Beaufort. Auch im Sommer sind die Wassertemperaturen eine nicht zu vernachlässigende Herausforderung. Der Einfluss der Gezeiten ist vernachlässigbar.